Klassischer Käsekuchen – cremig, locker und einfach perfekt

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Käsekuchen ist der unangefochtene Klassiker unter den deutschen Kuchenrezepten. Cremig, nicht zu süß und mit dieser typischen Quark-Note – ein Käsekuchen geht einfach immer. Dieses Rezept ist bewusst unkompliziert gehalten. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten und keine Profi-Backskills.

Mit ein paar einfachen Handgriffen zauberst du einen Käsekuchen, der auf jeder Kaffeetafel glänzt. Das Beste: Die Zubereitung ist in knapp 20 Minuten erledigt. Den Rest macht der Ofen für dich. So bleibt dir mehr Zeit für die schönen Dinge – wie zum Beispiel den fertigen Kuchen zu genießen.

Nährwerte

Pro 100 g:

  • Kalorien: 245 kcal
  • Eiweiß: 8 g
  • Kohlenhydrate: 24 g
  • Fett: 12 g

Zutaten

Für den Boden:

  • 200 g Butterkekse
  • 80 g geschmolzene Butter

Für die Füllung:

  • 500 g Magerquark
  • 250 g Frischkäse (Vollfettstufe)
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ohne Kochen)
  • 1 Zitrone (Saft und Abrieb)
  • 1 Prise Salz

Schritt-für-Schritt Anleitung

Recipe Image

1. Ofen vorheizen und Form vorbereiten

Heize deinen Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Fette eine 26-cm-Springform gut mit Butter ein und lege den Boden mit Backpapier aus.

So stellst du sicher, dass sich der Käsekuchen später problemlos lösen lässt. Die richtige Temperatur von Anfang an ist wichtig für die perfekte Konsistenz.

2. Keksboden zubereiten

Zerbrösle die Butterkekse in einer Schüssel oder mixe sie im Zerkleinerer zu feinen Krümeln. Vermische die Krümel gründlich mit der geschmolzenen Butter, bis eine sandige Masse entsteht.

Drücke diese Mischung gleichmäßig auf dem Boden der Springform fest. Nutze dafür am besten einen Löffelrücken oder ein Glas. Ein kompakter Boden ist wichtig, damit er später nicht bröselt.

3. Quark-Frischkäse-Masse herstellen

Gib Quark und Frischkäse in eine große Rührschüssel. Rühre beide Zutaten mit dem Handrührgerät glatt, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Achte darauf, dass der Frischkäse Raumtemperatur hat. So lässt er sich deutlich einfacher verarbeiten und die Masse wird schön homogen.

4. Zucker und Eier einarbeiten

Füge den Zucker zur Quarkmasse hinzu und rühre ihn unter. Gib dann die Eier einzeln hinzu und verarbeite jedes Ei vollständig, bevor du das nächste hinzufügst.

Diese Reihenfolge sorgt für eine luftige Konsistenz. Die Masse sollte jetzt schön cremig sein und leicht glänzen.

5. Geschmack geben

Rühre das Puddingpulver unter die Masse – es sorgt für zusätzliche Stabilität. Füge dann den Zitronensaft, die Zitronenschale und eine Prise Salz hinzu.

Die Zitrone hebt den Geschmack und verhindert, dass der Kuchen zu schwer schmeckt. Das Salz verstärkt alle Aromen auf subtile Weise.

6. Backen

Gieße die Masse auf den Keksboden und streiche sie glatt. Backe den Käsekuchen für 55-60 Minuten auf der mittleren Schiene.

Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldgelb ist und die Mitte noch ganz leicht wackelt. Öffne die Ofentür in den ersten 40 Minuten nicht – sonst fällt der Kuchen zusammen.

7. Abkühlen lassen

Schalte den Ofen aus und lass die Ofentür einen Spalt offen. Der Käsekuchen sollte im Ofen langsam abkühlen, mindestens 20 Minuten lang.

Dieser Schritt verhindert, dass die Oberfläche Risse bekommt. Die plötzliche Temperaturveränderung wäre sonst zu heftig für die zarte Struktur.

8. Kühlstellen

Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn vollständig auskühlen. Stelle ihn dann für mindestens 3 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank.

Erst durchgekühlt entwickelt der Käsekuchen seine typische, feste Konsistenz. Außerdem intensiviert sich der Geschmack beim Ziehen im Kühlschrank.

Tipps für Variationen oder Beilagen

Du kannst den Käsekuchen wunderbar variieren. Streue vor dem Backen Rosinen oder Schokodrops über die Masse. Oder arbeite Mandarinenstückchen aus der Dose vorsichtig ein.

Für eine Schoko-Variante ersetze 20 g Puddingpulver durch Kakao. Auch ein Fruchtboden aus Erdbeeren oder Kirschen passt hervorragend. Einfach vor dem Servieren auf dem gekühlten Kuchen verteilen.

Wer es besonders frisch mag, serviert zum Käsekuchen ein Beerenkompott. Auch geschlagene Sahne oder Vanillesoße sind klassische Begleiter, die den milden Geschmack perfekt ergänzen.

Serviervorschläge

Schneide den Käsekuchen mit einem scharfen, langen Messer in gleichmäßige Stücke. Tauche das Messer zwischendurch in heißes Wasser – so bekommst du saubere Schnittkanten.

Serviere ihn auf einem hübschen Kuchenteller mit einer kleinen Gabel. Ein Minzblatt oder etwas Puderzucker als Deko machen optisch einiges her.

Der Käsekuchen schmeckt am besten gut gekühlt. An heißen Sommertagen ist er eine herrlich erfrischende Alternative zu schweren Sahnetorten. Zum Nachmittagskaffee oder als Dessert nach einem leichten Essen ist er perfekt.

FAQ

1. Warum bekommt mein Käsekuchen Risse?

Risse entstehen meist durch zu schnelles Abkühlen oder zu hohe Backtemperatur. Lass den Kuchen unbedingt im ausgeschalteten Ofen mit leicht geöffneter Tür abkühlen. Vermeide außerdem, während des Backens die Ofentür zu öffnen.

2. Kann ich den Käsekuchen auch ohne Boden backen?

Ja, das funktioniert problemlos. Fette die Form dann besonders gründlich ein und reduziere die Backzeit um etwa 5-10 Minuten. Der Kuchen wird dann etwas weicher und cremiger in der Konsistenz.

3. Wie lange hält sich der Käsekuchen?

Im Kühlschrank hält sich der Käsekuchen gut abgedeckt etwa 4-5 Tage. Du kannst ihn auch einfrieren – dann ist er bis zu 3 Monate haltbar. Am besten portionsweise einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen lassen.

4. Mein Käsekuchen ist in der Mitte noch zu weich – was tun?

Eine leicht wackelige Mitte ist normal und erwünscht – der Kuchen festigt beim Abkühlen nach. Ist er nach dem Kühlen immer noch zu weich, verwende beim nächsten Mal etwas mehr Puddingpulver oder ein zusätzliches Ei.

5. Kann ich Quark durch Ricotta ersetzen?

Ricotta ergibt einen etwas cremigeren, weniger festen Käsekuchen im italienischen Stil. Geschmacklich ist er milder. Wenn du Ricotta verwendest, reduziere den Frischkäse auf 150 g, damit die Masse nicht zu flüssig wird.

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