Saftige Apfel-Zimt-Muffins – Das perfekte Rezept für gemütliche Tage
Der Duft von frisch gebackenen Apfel-Zimt-Muffins ist einfach unwiderstehlich. Wenn sich die warmen Aromen von süßen Äpfeln und würzigem Zimt in deiner Küche ausbreiten, ist das pure Gemütlichkeit. Diese Muffins sind herrlich fluffig, saftig und in nur 25 Minuten fertig.
Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten oder komplizierte Techniken – das Rezept gelingt garantiert auch Backanfängern. Ob zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder zum Kaffeeklatsch mit Freunden: Diese kleinen Köstlichkeiten passen einfach immer. Lass uns gemeinsam loslegen!
Nährwerte
Die folgenden Nährwerte beziehen sich auf 100 g der fertigen Muffins:
- Kalorien: ca. 285 kcal
- Eiweiß: ca. 4,5 g
- Kohlenhydrate: ca. 42 g
- Fett: ca. 11 g
Die Werte können je nach verwendeten Zutaten leicht variieren. Ein Muffin wiegt etwa 70-80 g.
Zutaten
Für 12 Muffins benötigst du:
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 120 g Zucker
- 80 ml neutrales Pflanzenöl
- 2 Eier
- 125 ml Milch
- 2 mittelgroße Äpfel
- 2 TL Backpulver
- 2 TL Zimt
- 1 Prise Salz
Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Ofen vorheizen und Muffinform vorbereiten
Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Bei Umluft stellst du 160 °C ein.
Lege eine Muffinform mit Papierförmchen aus oder fette die Mulden leicht ein. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Muffins sofort gleichmäßig durchbacken und schön aufgehen.
2. Äpfel waschen und zerkleinern
Wasche die Äpfel gründlich, schäle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide einen Apfel in sehr kleine Würfel – diese kommen später in den Teig.
Den zweiten Apfel schneidest du in dünne Scheiben oder ebenfalls in Würfel. Diese werden zum Dekorieren verwendet. Säurehaltige Sorten wie Elstar oder Boskop eignen sich besonders gut, da sie einen schönen Kontrast zur Süße bilden.
3. Trockene Zutaten vermischen
Gib das Mehl in eine große Schüssel. Füge Zucker, Backpulver, Zimt und die Prise Salz hinzu.
Vermische alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Das Sieben des Mehls ist nicht zwingend nötig, sorgt aber für besonders lockere Muffins.
4. Feuchte Zutaten verquirlen
Schlage in einer separaten Schüssel die Eier leicht auf. Gib das Pflanzenöl und die Milch dazu.
Verrühre alles mit einer Gabel oder einem Schneebesen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Die Trennung von trockenen und feuchten Zutaten ist ein kleiner Trick, der für besonders fluffige Muffins sorgt.
5. Teig zusammenführen und Äpfel unterheben
Gieße die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rühre alles mit einem Teigschaber oder Löffel zusammen. Wichtig: Rühre nur so lange, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind.
Übermäßiges Rühren macht den Teig zäh! Hebe nun die Apfelwürfel vorsichtig unter. Der Teig darf ruhig noch leicht klumpig sein.
6. Teig in die Muffinform füllen
Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden der Muffinform. Fülle jede Mulde etwa zu zwei Dritteln.
Lege optional auf jeden Muffin noch ein paar Apfelscheiben und drücke sie leicht an. Du kannst auch etwas Zimt-Zucker darüber streuen für eine knusprige Kruste.
7. Muffins backen
Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Muffins für 20-22 Minuten.
Die Muffins sind fertig, wenn sie goldbraun sind und ein Zahnstocher sauber herauskommt. Lass sie nach dem Backen etwa 5 Minuten in der Form abkühlen, bevor du sie herausnimmst.
Tipps für Variationen oder Beilagen
Du möchtest das Rezept abwandeln? Hier sind einige Ideen:
Nussige Variante: Füge 50 g gehackte Walnüsse oder Haselnüsse zum Teig hinzu. Das gibt einen tollen Crunch!
Haferflocken-Topping: Bestreue die Muffins vor dem Backen mit einer Mischung aus Haferflocken, Zimt und braunem Zucker. Das ergibt eine herrlich knusprige Kruste.
Weniger süß: Reduziere den Zucker auf 80 g und verwende einen säuerlichen Apfel. So werden die Muffins auch zum gesunden Frühstück geeignet.
Vegane Alternative: Ersetze die Eier durch 2 EL Apfelmus und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Das funktioniert wunderbar!
Mit Rosinen: Gib 50 g Rosinen zum Teig – ein Klassiker, der immer passt.
Serviervorschläge
Frisch aus dem Ofen schmecken die Muffins am allerbesten. Serviere sie noch lauwarm auf einem hübschen Teller oder Kuchenständer.
Für besondere Anlässe kannst du die Muffins mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis servieren. Auch ein Topping aus Frischkäse-Frosting mit etwas Zimt macht optisch und geschmacklich richtig was her.
Zum Frühstück passen sie perfekt zu einer Tasse heißem Kaffee oder einem aromatischen Chai-Latte. Für Kinder ist ein Glas warme Milch mit Honig eine tolle Ergänzung.
Wenn du Gäste erwartest, stäube die Muffins kurz vor dem Servieren mit Puderzucker ein. Das sieht elegant aus und dauert nur Sekunden.
FAQ
1. Kann ich die Muffins auch ohne Ei backen?
Ja, das funktioniert problemlos! Ersetze jedes Ei durch 3 EL Apfelmus oder eine halbe zerdrückte Banane. Der Teig wird dadurch sogar noch saftiger.
2. Wie lagere ich die Apfel-Zimt-Muffins am besten?
Bewahre die Muffins in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie 2-3 Tage frisch. Im Kühlschrank halten sie bis zu 5 Tage, werden aber etwas fester.
3. Kann ich die Muffins einfrieren?
Absolut! Lass die Muffins vollständig abkühlen und friere sie einzeln in Gefrierbeuteln ein. Sie halten sich etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufbacken.
4. Welche Apfelsorte eignet sich am besten?
Säuerliche Sorten wie Elstar, Boskop oder Braeburn sind ideal. Sie behalten beim Backen ihre Form und bilden einen schönen Kontrast zur Süße des Teigs. Süße Sorten wie Gala funktionieren aber auch.
5. Warum werden meine Muffins manchmal flach statt fluffig?
Das kann am zu langen Rühren liegen. Vermische den Teig nur kurz, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Außerdem sollte das Backpulver noch frisch sein – nach dem Öffnen verliert es mit der Zeit an Triebkraft.
