Apfelkuchen mit Streusel – Das einfache Rezept für jeden Tag
Apfelkuchen mit Streusel ist ein Klassiker, der niemals aus der Mode kommt – und das vollkommen zu Recht! Saftiger Kuchen, würzige Äpfel und knusprige Streusel obendrauf: Das ist die perfekte Kombination für gemütliche Nachmittage mit Kaffee oder Tee.
Das Beste daran? Du brauchst nur wenige Zutaten und etwa 30 Minuten, um diesen wunderbaren Kuchen auf den Tisch zu bringen. Das Rezept ist so einfach, dass auch Anfänger damit glänzen können. Und wenn dir mal nach etwas anderem ist, probier doch auch mal einen Pflaumenkuchen – genauso lecker und schnell gemacht!
Nährwerte
Pro 100 g des Apfelkuchens mit Streusel kannst du mit diesen durchschnittlichen Nährwerten rechnen:
- Kalorien: 280 kcal
- Eiweiß: 3,5 g
- Kohlenhydrate: 38 g
- Fett: 13 g
Hinweis: Die genauen Nährwerte können je nach Größe der Portion und Zubereitung leicht variieren.
Zutaten
Für einen Kuchen (ca. 12 Stücke) benötigst du:
Für den Teig:
- 200 g Weizenmehl
- 100 g Butter, weich
- 80 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 4-5 mittlere Äpfel
Für die Streusel:
- 100 g Mehl
- 50 g Butter, kalt
- 40 g Zucker
- 1 TL Zimt
Das war’s schon! Keine langen Zutatenlisten, nur das Wichtigste.
Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Heize deinen Backofen auf 180 °C vor und fette eine runde Springform (Ø 26 cm) gut ein oder lege sie mit Backpapier aus. Das verhindert, dass dein Kuchen später festklebt und du ihn problemlos herausnehmen kannst.
2. Butter, Zucker und Ei verrühren
Gib die weiche Butter zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel und rühre alles gründlich mit dem elektrischen Mixer oder einer Gabel cremig. Dann schlägst du das Ei unter und verrührst es gut, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Das dauert nur wenige Minuten.
3. Mehl und Backpulver hinzufügen
Siebe das Mehl zusammen mit dem Backpulver und einer Prise Salz in eine andere Schüssel. Dann gibst du diese trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung und verrührst alles vorsichtig, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
Nicht zu viel rühren – der Teig soll nur eben vermischt sein.
4. Apfelkuchen-Teig in die Form geben
Verteile den Teig gleichmäßig in deiner vorbereiteten Form und drücke ihn mit den Fingerspitzen oder einem Löffel glatt an. Der Teig bildet die Basis deines Kuchens und sollte möglichst dünn und eben sein.
5. Äpfel waschen, schälen und schneiden
Wasche die Äpfel gründlich ab. Schäle sie, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in dünne Scheiben (etwa 5 mm). Je dünner die Scheiben, desto zarter werden sie beim Backen. Lege die Apfelscheiben ordentlich auf dem Teig aus – du kannst sie überlappend anordnen, das sieht hübsch aus.
Ein klassischer Apfelstrudel unterscheidet sich zwar in der Zubereitung, doch beide Rezepte vereinen das Beste aus Äpfel, Zucker und knusprigen Schichten. Ein saftiger Apfelkuchen wird am besten, wenn die Früchte perfekt verteilt sind.
6. Streusel zubereiten
Für die knusprigen Streusel vermischst du Mehl, kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten), Zucker und Zimt in einer Schüssel. Mit den Fingerspitzen reibst du die kalte Butter ins Mehl, bis eine krümelige Masse entsteht, die an Paniermehl erinnert.
Das ist die perfekte Konsistenz für knusprige Streusel!
7. Streusel auf die Äpfel geben
Verteile die Streuselmischung großzügig über den Apfelschichten. Du kannst sie einfach gleichmäßig verteilen oder kleine Häufchen machen – lass deiner Kreativität freien Lauf. Je mehr Streusel, desto knuspriger und leckerer wird dein Kuchen!
8. Backen
Schiebe den Kuchen in den vorgeheizten Ofen und backe ihn etwa 30-35 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und ein Holzstäbchen, das in die Mitte gesteckt wird, fast sauber herauskommt.
Falls die Streusel zu dunkel werden, kannst du ein Stück Alufolie darüberlegen.
9. Abkühlen lassen
Nimm den fertigen Kuchen aus dem Ofen und lass ihn mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen. Das ist wichtig, damit er nicht auseinanderfällt, wenn du ihn aus der Form nimmst.
Danach kannst du ihn auf ein Kuchengitter stellen und ganz auskühlen lassen.
Tipps für Variationen oder Beilagen
Variation mit Nüssen: Gib zu den Streuseln noch 50 g gemahlene Mandeln oder gehackte Haselnüsse hinzu – das macht dein Rezept noch knuspriger und aromatischer.
Vanille-Note: Rühre 1 Teelöffel Vanilleextrakt in den Teig ein, um eine zusätzliche Geschmacksdimension zu schaffen.
Ohne Zucker: Nutze Erythrit oder ein anderes Süßungsmittel, um den Zucker zu ersetzen. So wird der Kuchen auch für alle geeignet, die auf Zucker verzichten möchten.
Mit Rosinen: Manche mögen es noch fruchtiger – streue einfach eine Handvoll Rosinen zwischen die Apfelschichten.
Perfekte Beilage: Ein Glas Vanilleeis oder ein Klecks Schlagsahne macht deinen Apfelkuchen noch unwiderstehlicher! Wer es noch cremiger mag, sollte unbedingt unseren Apfelkuchen mit Vanillepudding probieren – eine köstliche Variante mit Extra-Cremigkeit.
Serviervorschläge
Dieser Apfelkuchen schmeckt am besten, wenn er noch lauwarm ist – so sind die Streusel noch am knusprigsten. Serviere ihn mit einer Tasse schwarzem Kaffee oder Früchtetee. Ein Stück Vanilleeis dazu und du hast das perfekte Dessert!
Du kannst den Kuchen auch schon am Vortag backen und ihn in einer Dose aufbewahren. Am nächsten Tag schmeckt er immer noch hervorragend – die Äpfel werden sogar noch saftiger!
Zum Servieren kannst du ihn kurz in der Mikrowelle anwärmen, um wieder diese angenehme Temperatur zu erreichen.
Der Kuchen eignet sich auch wunderbar als Mitbringsel zu Freunden oder Familie. Pack ihn einfach in eine hübsche Schachtel – ein Stück selbstgebackener Apfelkuchen mit Streusel ist immer ein willkommenes Geschenk!
FAQ
1. Kann ich den Kuchen auch ohne Backpulver backen?
Ja, das funktioniert auch! Der Kuchen wird allerdings etwas dichter und weniger fluffig. Wenn du kein Backpulver zur Hand hast, kannst du einen halben Teelöffel Natron mit einem Teelöffel Essig oder Zitronensaft ersetzen.
2. Wie lange hält sich der fertige Apfelkuchen?
Der Apfelkuchen hält sich bei Zimmertemperatur in einer luftdichten Dose etwa 3-4 Tage. Du kannst ihn auch gut im Kühlschrank aufbewahren – dort bleibt er bis zu 5 Tage frisch.
3. Kann ich auch saure Äpfel verwenden?
Absolut! Tatsächlich sind säuerliche Äpfel wie Granny Smith oder Cox Orange die bessere Wahl. Sie geben dem Kuchen mehr Säure und wirken somit dem süßen Teig angenehm entgegen. Mix verschiedene Sorten, um noch interessantere Geschmacksnoten zu erreichen.
4. Muss ich die Äpfel schälen?
Das ist Geschmackssache! Wenn du die Schale nicht magst, schäle die Äpfel einfach. Die Schale bleibt auch mittig in den Äpfeln und beeinträchtigt nicht das Endergebnis. Ungeschält bleiben mehr Vitamine und Ballaststoffe erhalten.
5. Kann ich gefrorene Äpfel verwenden?
Ja, das geht! Taue gefrorene Äpfel vor der Verarbeitung auf und gib sie etwas ab, um überschüssiges Wasser zu entfernen. So wird der Kuchen nicht zu nass und die Äpfel zerkochen nicht zu sehr.
