Apfelmus selber machen – Das beste Grundrezept

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Selbstgemachtes Apfelmus ist ein echter Klassiker, der in keiner Küche fehlen sollte. Es schmeckt nicht nur deutlich frischer und aromatischer als gekaufte Varianten, sondern du weißt auch ganz genau, was drin steckt. Die Zubereitung ist kinderleicht und dauert nur etwa 20 Minuten.

Mit wenigen Zutaten zauberst du ein vielseitiges Apfelmus, das zu süßen und herzhaften Gerichten passt. Egal ob als Beilage zu Kartoffelpuffern, als Topping für dein Müsli oder einfach pur gelöffelt – dieses Rezept wird dich begeistern. Und das Beste: Du kannst selbst entscheiden, wie süß und wie stückig dein Apfelmus werden soll.

Nährwerte

Pro 100 g (ungesüßt):

  • Kalorien: 52 kcal
  • Eiweiß: 0,3 g
  • Kohlenhydrate: 12 g
  • Fett: 0,2 g

Zutaten

Für etwa 4 Portionen (ca. 500 g Apfelmus):

  • 1 kg Äpfel (etwa 6-8 mittelgroße Äpfel)
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2-3 EL Zucker oder Honig (optional, je nach Geschmack)
  • 1 Prise Zimt (optional)

Schritt-für-Schritt Anleitung

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1. Äpfel vorbereiten

Wasche die Äpfel gründlich unter fließendem Wasser. Schäle sie dann mit einem Sparschäler und entferne das Kerngehäuse.

Schneide die Äpfel in gleichmäßige, etwa 2 cm große Würfel. So garen sie später gleichmäßig und du sparst Zeit beim Kochen.

2. Äpfel in den Topf geben

Gib die Apfelwürfel in einen mittelgroßen Topf mit dickem Boden. Füge das Wasser und den Zitronensaft hinzu.

Der Zitronensaft verhindert, dass die Äpfel braun werden und gibt dem Apfelmus eine frische Note. Das Wasser sorgt dafür, dass nichts anbrennt.

3. Äpfel weich kochen

Bringe die Äpfel bei mittlerer Hitze zum Kochen. Sobald sie kochen, reduziere die Hitze und lasse sie etwa 15 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln.

Rühre gelegentlich um, damit nichts am Boden ansetzt. Die Äpfel sind fertig, wenn sie weich sind und leicht zerfallen.

4. Apfelmus pürieren

Nimm den Topf vom Herd und lasse die Masse kurz abkühlen. Nun hast du die Wahl: Für grobes Apfelmus zerdrücke die Äpfel einfach mit einem Kartoffelstampfer.

Für feines, cremiges Apfelmus verwende einen Pürierstab und mixe alles glatt. Je nach gewünschter Konsistenz kannst du auch nur einen Teil pürieren.

5. Abschmecken und verfeinern

Probiere dein Apfelmus und entscheide, ob du es nachsüßen möchtest. Gib bei Bedarf Zucker oder Honig hinzu und rühre gut um.

Eine Prise Zimt verleiht dem Apfelmus eine wunderbar wärmende Note. Besonders im Herbst und Winter ist das ein echtes Highlight.

6. Abfüllen und lagern

Fülle das noch warme Apfelmus in saubere Schraubgläser. Verschließe sie sofort fest – so entsteht beim Abkühlen ein Vakuum.

Im Kühlschrank hält sich dein selbstgemachtes Apfelmus etwa eine Woche. Für längere Haltbarkeit kannst du es auch einfrieren.

Tipps für Variationen oder Beilagen

Die Wahl der Apfelsorte macht einen großen Unterschied. Für süßes Apfelmus eignen sich Sorten wie Gala oder Jonagold, für herzhaftes eher säuerliche Boskoop oder Elstar.

Du kannst auch verschiedene Sorten mischen, um ein ausgewogenes Aroma zu erhalten. Das sorgt für mehr Tiefe im Geschmack.

Experimentiere mit Gewürzen: Vanillemark, Kardamom oder Sternanis verleihen dem Apfelmus eine besondere Note. Auch ein kleines Stück frischer Ingwer kann interessant sein.

Für eine herbstliche Variante koche einfach einige Cranberries oder Zwetschgen mit. Das gibt eine schöne Farbe und ein komplexeres Aroma.

Wenn du es ganz natürlich magst, lasse Zucker und Gewürze komplett weg. Reife, süße Äpfel brauchen oft gar keine zusätzliche Süße.

Serviervorschläge

Klassisch schmeckt Apfelmus hervorragend zu herzhaften Gerichten wie Kartoffelpuffern, Reibekuchen oder Kaiserschmarrn. Die Kombination aus süß und herzhaft ist einfach unschlagbar.

Zum Frühstück kannst du es über Porridge, Joghurt oder Pfannkuchen geben. Es passt auch perfekt ins Müsli oder zu Waffeln.

Als Dessert serviere das Apfelmus mit einem Klecks Sahne oder Vanilleeis. Auch zu warmem Milchreis ist es ein Gedicht.

Für Babys und Kleinkinder ist ungesüßtes Apfelmus eine tolle Beikost. Es lässt sich gut portionieren und einfrieren.

FAQ

1. Muss ich die Äpfel unbedingt schälen?

Nein, die Schale kannst du theoretisch dran lassen – sie enthält viele Vitamine und Ballaststoffe. Allerdings wird das Apfelmus dann etwas herber im Geschmack und die Konsistenz ist weniger fein.

Für Babys solltest du die Äpfel auf jeden Fall schälen.

2. Welche Apfelsorte eignet sich am besten?

Grundsätzlich kannst du jede Sorte verwenden. Mehlig kochende Sorten wie Boskoop, Elstar oder Cox Orange zerfallen schnell und ergeben ein feines Mus. Festere Sorten wie Braeburn bleiben etwas stückiger. Am besten probierst du verschiedene Kombinationen aus.

3. Wie lange ist selbstgemachtes Apfelmus haltbar?

Im Kühlschrank hält sich das Apfelmus etwa 5-7 Tage in einem verschlossenen Glas. Wenn du es direkt nach dem Kochen heiß in sterilisierte Gläser füllst, verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa 2-3 Wochen.

Eingefroren bleibt es bis zu 6 Monate frisch.

4. Kann ich Apfelmus auch ohne Zucker machen?

Absolut! Verwende einfach süße, reife Äpfel und lasse den Zucker komplett weg. Die natürliche Fruchtsüße reicht oft völlig aus. Probiere das Apfelmus am Ende und entscheide dann, ob du nachsüßen möchtest.

5. Warum wird mein Apfelmus bitter?

Bitterkeit entsteht meist, wenn Kerne oder Kerngehäuse mitgekocht werden. Achte darauf, diese gründlich zu entfernen. Auch zu lange Kochzeiten können zu einem bitteren Geschmack führen. Koche die Äpfel nur so lange, bis sie weich sind.

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