Cremige Champignoncremesuppe – Das beste Rezept für echten Suppengenuss
Es gibt Gerichte, die einfach immer funktionieren. Die Champignoncremesuppe gehört definitiv dazu. Ob als wärmender Seelentröster an kalten Tagen, als elegante Vorspeise beim Dinner mit Freunden oder als schnelles Abendessen nach einem langen Arbeitstag – diese Suppe ist ein absoluter Allrounder. Das Beste daran?
Du brauchst nur wenige Zutaten und kaum mehr als 25 Minuten Zeit. Das Ergebnis ist eine samtig-cremige Suppe mit intensivem Pilzaroma, die jeden Löffel zum Genuss macht. Vergiss die Fertigprodukte aus der Dose! Selbstgemachte Champignoncremesuppe schmeckt nicht nur unvergleichlich besser, sondern du weißt auch genau, was drin steckt. Lass uns gemeinsam loslegen!
Nährwerte
Die folgenden Nährwerte beziehen sich auf 100 g fertige Suppe:
- Kalorien: 68 kcal
- Eiweiß: 2,1 g
- Kohlenhydrate: 4,3 g
- Fett: 4,8 g
Die genauen Werte können je nach verwendeter Sahne und Brühe leicht variieren. Mit fettarmer Sahne oder pflanzlichen Alternativen lässt sich der Fettgehalt noch weiter reduzieren.
Zutaten
Für etwa 4 Portionen benötigst du:
- 500 g frische Champignons (braun oder weiß)
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 40 g Butter
- 2 EL Mehl
- 500 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie zum Garnieren
Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Champignons vorbereiten
Beginne damit, die Champignons gründlich zu säubern. Am besten geht das mit einem feuchten Küchentuch oder einer weichen Pilzbürste.
Schneide die Pilze anschließend in dünne Scheiben. Je dünner du sie schneidest, desto mehr Aroma können sie später beim Anbraten entwickeln.
Lege etwa 50 g der schönsten Pilzscheiben beiseite – diese werden später als Topping verwendet.
2. Zwiebel und Knoblauch würfeln
Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Auch die Knoblauchzehen werden geschält und fein gehackt.
Kleine Würfel sind hier wichtig, damit sich Zwiebel und Knoblauch später beim Pürieren perfekt in die Suppe integrieren. Außerdem braten sie gleichmäßiger an und brennen nicht so schnell an.
3. Butter erhitzen und Gemüse anschwitzen
Erhitze die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinzu und brate sie etwa 2-3 Minuten glasig.
Füge dann den Knoblauch hinzu und lass ihn für weitere 30 Sekunden mitbraten. Pass auf, dass er nicht braun wird – sonst schmeckt er bitter.
4. Champignons anbraten
Jetzt kommen die Pilzscheiben in den Topf. Erhöhe die Hitze etwas und brate die Champignons für etwa 5-6 Minuten an.
Anfangs werden die Pilze Flüssigkeit abgeben. Lass sie ruhig weiter braten, bis diese Flüssigkeit verdampft ist und die Pilze leicht gebräunt sind. Genau hier entwickelt sich das intensive, nussige Pilzaroma.
5. Mehl einrühren
Reduziere die Hitze wieder auf mittlere Stufe und streue das Mehl über die Pilzmischung. Rühre etwa 1 Minute kräftig um.
Das Mehl verbindet sich mit der Butter zu einer sogenannten Mehlschwitze. Diese sorgt später dafür, dass deine Suppe eine schöne, sämige Konsistenz bekommt und nicht wässrig wirkt.
6. Brühe angießen
Gieße nun die Gemüsebrühe langsam unter ständigem Rühren an. Dabei verhinderst du, dass sich Klümpchen bilden.
Lass die Suppe einmal aufkochen und reduziere dann die Hitze. Bei niedriger Temperatur sollte sie etwa 10 Minuten köcheln, damit sich alle Aromen verbinden können.
7. Suppe pürieren
Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe mit einem Stabmixer, bis sie vollkommen cremig ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten.
Wenn du keine ganz glatte Konsistenz möchtest, kannst du auch nur einen Teil pürieren. So behält die Suppe mehr Textur und kleine Pilzstücke.
8. Sahne einrühren und abschmecken
Rühre jetzt die Sahne unter und erwärme die Suppe noch einmal, ohne sie kochen zu lassen. Zu starkes Erhitzen könnte die Sahne gerinnen lassen.
Schmecke die Suppe mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Sei dabei ruhig großzügig mit dem Pfeffer – er harmoniert wunderbar mit dem Pilzgeschmack.
9. Topping vorbereiten und servieren
Während die Suppe fertig wird, brate die zurückgelegten Pilzscheiben in etwas Butter goldbraun an. Das dauert nur 3-4 Minuten.
Verteile die Suppe auf Schüsseln, setze die gebratenen Pilze obenauf und garniere mit frisch gehackter Petersilie. Fertig ist dein Meisterwerk!
Tipps für Variationen oder Beilagen
Mit Thymian verfeinern: Ein Teelöffel frischer Thymian, der mit den Pilzen mitgebraten wird, gibt der Suppe eine mediterrane Note.
Vegane Version: Ersetze die Butter durch Olivenöl oder vegane Margarine und die Sahne durch Hafersahne oder Kokosmilch.
Extra-Umami: Für noch mehr Tiefe kannst du einen Spritzer Sojasauce oder etwas Weißwein mit angießen.
Mit Trüffelöl: Ein paar Tropfen Trüffelöl vor dem Servieren machen aus der Alltagssuppe ein Gourmet-Erlebnis.
Knusprige Beilagen: Geröstetes Baguette, Knoblauchbrot oder selbstgemachte Croûtons sind die perfekten Begleiter.
Serviervorschläge
Serviere die Champignoncremesuppe am besten direkt nach der Zubereitung, solange sie noch schön heiß ist. Vorgewärmte Suppenschalen halten die Temperatur länger.
Als Vorspeise reicht eine kleinere Portion von etwa 150-200 ml pro Person. Für eine Hauptmahlzeit darfst du großzügiger sein.
Ein Klecks Crème fraîche in der Mitte der Suppe sieht nicht nur hübsch aus, sondern bringt zusätzliche Cremigkeit. Auch ein paar Tropfen gutes Olivenöl machen optisch und geschmacklich etwas her.
Dazu passt ein knuspriges Ciabatta oder rustikales Bauernbrot perfekt. Wer es gehaltvoller mag, serviert die Suppe mit einem kleinen Beilagensalat.
FAQ
1. Kann ich die Suppe auch mit anderen Pilzsorten zubereiten?
Absolut! Eine Mischung aus Champignons, Shiitake und Kräuterseitlingen gibt der Suppe noch mehr Komplexität. Auch getrocknete Steinpilze, die du vorher einweichst, sind eine fantastische Ergänzung für extra Aroma.
2. Wie lange hält sich die fertige Suppe?
Im Kühlschrank kannst du die Champignoncremesuppe in einem luftdichten Behälter etwa 3-4 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen einfach vorsichtig erhitzen und bei Bedarf etwas Brühe oder Sahne zugeben, falls sie zu dick geworden ist.
3. Lässt sich die Suppe einfrieren?
Ja, das funktioniert grundsätzlich. Allerdings kann die Sahne nach dem Auftauen etwas flockig werden. Am besten frierst du die Suppe ohne Sahne ein und rührst diese erst nach dem Auftauen und Erwärmen unter.
4. Warum wird meine Suppe nicht cremig genug?
Das liegt meist daran, dass die Mehlschwitze nicht lange genug angeröstet wurde oder die Suppe nicht gründlich genug püriert ist. Ein guter Stabmixer und etwas Geduld beim Pürieren machen den Unterschied.
5. Kann ich die Suppe auch ohne Sahne zubereiten?
Ja, für eine leichtere Variante kannst du die Sahne durch Milch ersetzen oder ganz weglassen und stattdessen eine mehligkochende Kartoffel mitkochen. Diese gibt beim Pürieren ebenfalls eine cremige Konsistenz.
