Kartoffelsuppe Rezept – Cremig, Deftig und in 25 Minuten Fertig
Kartoffelsuppe ist ein Klassiker, der einfach immer geht – ob als schnelles Mittagessen, wärmender Abendsnack oder als erste Gang beim Essen mit Freunden. Dieses Rezept besticht durch seine cremige Konsistenz und den vollmundigen Geschmack, den du ganz ohne Sahne hinbekommst.
Mit nur neun Zutaten und 25 Minuten Zubereitungszeit hast du eine wohltuende Suppe auf dem Tisch, die garantiert alle begeistert. Lass dich von der einfachen Zubereitung nicht täuschen – das Ergebnis schmeckt deutlich aufwändiger als es ist! Genau wie andere cremige Suppen, etwa eine selbstgemachte Kürbissuppe, besticht auch diese Kartoffelsuppe durch ihre Einfachheit und ihren großartigen Geschmack.
Nährwerte
Pro 100 g:
- Kalorien: 65 kcal
- Eiweiß: 2,8 g
- Kohlenhydrate: 12 g
- Fett: 0,5 g
Die Nährwerte basieren auf der fertigen Suppe ohne zusätzliche Toppings.
Zutaten
- 600 g Kartoffeln (mehligkochend)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 750 ml Gemüsebrühe
- 1 Bund Petersilie (frisch)
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 2 EL Olivenöl
- Muskatnuss (zum Abschmecken)
Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Kartoffeln vorbereiten
Schäle die Kartoffeln und schneide sie in kleine, gleichmäßige Würfel von etwa 1,5 cm Größe. So garen sie gleichzeitig durch und die Suppe wird später schön cremig. Lege die geschnittenen Kartoffeln in eine Schüssel mit kaltem Wasser, damit sie nicht oxidieren.
2. Zwiebel und Knoblauch verarbeiten
Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Hacke die Knoblauchzehen klein. Diese Mischung ist die aromatische Basis deiner Suppe und sorgt für Tiefgang im Geschmack.
3. Aromaten anschwitzen
Erhitze das Olivenöl in einem großen Topf über mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel- und Knoblauchstücke hinein und schwitzze sie etwa 2-3 Minuten an, bis sie duften und leicht golden werden.
Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
4. Kartoffeln hinzufügen
Lasse die Kartoffeln gut abtropfen und gib sie in den Topf zu den Zwiebeln. Rühre alles kurz durch, damit sich die Kartoffeln mit dem Öl verbinden. Diesen Schritt nennt man „Kartoffeln anschwitzen“ – er verstärkt das Aroma erheblich.
5. Mit Brühe aufgießen
Gieße die Gemüsebrühe in den Topf und bring die Suppe zum Kochen. Würze mit Salz und schwarzem Pfeffer. Reduziere die Hitze auf mittelhoch und lass alles etwa 12-15 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln vollständig weich sind.
6. Suppe pürieren
Nutze einen Stabmixer oder ein Stab-Pürierstab und püriere die Suppe zu einer cremigen Konsistenz durch. Wenn du es grober magst, lasse ein paar Kartoffelstücke unpüriert – das gibt eine schöne, rustikale Textur.
7. Abschmecken und Petersilie hinzufügen
Schmecke die Suppe ab und würze sie mit etwas Muskatnuss und eventuell noch etwas Salz und Pfeffer nach. Hacke die frische Petersilie klein und rühre den Großteil davon ein. Den Rest kannst du als frisches Topping verwenden.
Klassische cremige Kartoffelsuppe hat viele Fans – und wer noch mehr herzhafte Spezialitäten liebt, wird auch unseren traditionellen Zwiebelkuchen lieben, der perfekt als wärmender Herbstgenuss passt.
Tipps für Variationen oder Beilagen
Mit Bacon und Käse: Brate einige Speckstreifen knusprig an und streue sie über die fertige Suppe. Geriebener Cheddar oder Emmentaler obenauf macht die Sache noch herzhafter.
Mit Lauch statt Zwiebel: Verwende den hellen Teil von Lauchstangen statt Zwiebel für eine mildere, eleganteren Variante.
Mit Kräutern variieren: Probiere Thymian, Schnittlauch oder Majoran statt oder zusätzlich zur Petersilie.
Mit Crème fraîche verfeinern: Ein Klecks kalter Crème fraîche oben auf die heiße Suppe wirkt wunderbar cremig und geschmacklich.
Mit Gemüse strecken: Gib kleingehackte Karotten oder Staudensellerie mit in die Suppe für mehr Gemüsevielfalt.
Serviervorschläge
Diese Kartoffelsuppe kommt am besten in warmen Tellern auf den Tisch. Ein knuspriges Bauernbrot oder frisches Ciabatta sind die idealen Begleiter – damit lässt sich jeder letzte Löffel genießen. Drizzle etwas hochwertiges Olivenöl über die fertige Suppe und streue frische Petersilie, Schnittlauch oder ein paar Croutons darauf.
Das macht optisch viel her und erhöht den Genussfaktor deutlich.
Für ein leichtes Abendessen servierst du die Suppe als Hauptgang, für ein Menü eignet sie sich wunderbar als Vorkurs – dann reicht eine kleinere Portion völlig aus.
FAQ
1. Kann ich mehligkochende Kartoffeln auch durch festkochende ersetzen?
Festkochende Kartoffeln funktionieren auch, aber die Suppe wird nicht ganz so cremig, da sie weniger Stärke abgeben. Für die klassische Cremigkeit würde ich bei mehligkochenden bleiben – die zerfallen leicht und binden die Suppe von selbst.
2. Wie lange ist die Kartoffelsuppe haltbar?
Im Kühlschrank hält sie sich in einem luftdichten Behälter etwa 3-4 Tage. Du kannst sie auch wunderbar einfrieren – bis zu drei Monate sind kein Problem. Taue sie einfach im Kühlschrank auf und wärme sie langsam wieder durch.
3. Muss ich einen Stabmixer verwenden oder geht auch ein normales Püriersieb?
Ein Stabmixer ist praktischer und schneller, aber es geht auch mit einem Kartoffelpresse oder einem feinen Sieb – es dauert nur länger. Alternativ kannst du einen klassischen Pürierstab mit Flötensieb verwenden.
4. Kann ich die Suppe auch mit Brühwürfel statt Gemüsebrühe machen?
Ja, natürlich – ein bis zwei Brühwürfel pro 750 ml Wasser funktionieren genauso. Schmecke die Suppe dann aber erst ganz zum Schluss ab, da Brühwürfel oft salziger sind als fertige Brühe.
5. Wodurch kann ich Olivenöl ersetzen?
Butter gibt ein noch cremigeres Aroma, Rapsöl ist eine leichtere Alternative. Auch Kokosnussöl funktioniert – hier bekommt die Suppe einen interessanten Hauch von Kokosnuss, was besonders mit einem Hauch Curry reizvoll wirkt.
