Klassische Kokosmakronen – Knusprig außen, saftig innen

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Kokosmakronen sind echte Klassiker in der Weihnachtsbäckerei – und das aus gutem Grund! Diese köstlichen Kokoskugeln gelingen auch Backanfängern garantiert und brauchen nur wenige Zutaten. Das Beste daran: Du brauchst weder Mehl noch Butter, und die Zubereitung dauert gerade mal 20 Minuten.

Die Makronen werden außen herrlich knusprig und bleiben innen wunderbar saftig. Ob zur Adventszeit, als süßes Mitbringsel oder einfach zum Kaffee – diese Kokosmakronen sind immer eine gute Idee. Lass uns loslegen!

Nährwerte

Pro 100 g:

  • Kalorien: 425 kcal
  • Eiweiß: 5,2 g
  • Kohlenhydrate: 48,5 g
  • Fett: 23,1 g

Zutaten

Für etwa 20 Makronen brauchst du:

  • 200 g Kokosraspeln
  • 150 g Zucker
  • 3 Eiweiß (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
  • 2 EL Mehl (optional, für mehr Stabilität)
  • 100 g Zartbitterschokolade (zum Verzieren)

Schritt-für-Schritt Anleitung

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1. Ofen vorheizen und Backblech vorbereiten

Heize deinen Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor. Bei Umluft stellst du 130°C ein.

Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Die niedrige Temperatur ist wichtig, damit die Makronen nicht zu schnell bräunen und schön saftig bleiben.

2. Eiweiß steif schlagen

Trenne die Eier und gib das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel. Füge die Prise Salz hinzu – das stabilisiert den Eischnee.

Schlage das Eiweiß mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf höchster Stufe, bis es steif wird. Der Eischnee sollte glänzen und feste Spitzen bilden.

3. Zucker einrieseln lassen

Rühre den normalen Zucker und den Vanillezucker langsam unter, während du weiter auf höchster Stufe schlägst. Lass dir dafür etwa 2-3 Minuten Zeit.

Die Masse sollte jetzt noch fester werden und richtig glänzen. Sie sollte so fest sein, dass sie nicht mehr vom Rührbesen tropft.

4. Kokosraspeln unterheben

Nimm eine große Schüssel und gib die Kokosraspeln hinein. Falls du Mehl verwendest, mische es jetzt unter die Kokosraspeln.

Hebe die Eischnee-Zucker-Masse vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Kokosraspeln. Arbeite dabei von unten nach oben, damit der Eischnee nicht zusammenfällt.

5. Makronen formen

Feuchte deine Hände leicht an – so klebt der Teig nicht so stark. Forme mit den Händen oder mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen von etwa 4-5 cm Durchmesser.

Setze die Makronen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Sie gehen beim Backen nicht auf, daher reicht ein kleiner Abstand.

6. Backen

Schiebe das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Die Makronen brauchen jetzt 20-25 Minuten.

Sie sind fertig, wenn die Spitzen goldbraun sind und die Makronen sich vom Backpapier lösen lassen. Lass sie auf dem Blech komplett auskühlen – so werden sie außen richtig knusprig.

7. Mit Schokolade verzieren

Schmelze die Zartbitterschokolade im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle. Rühre zwischendurch um, damit sie nicht anbrennt.

Tauche die Unterseite jeder Makrone in die flüssige Schokolade oder beträufle die Oberseite damit. Lass die Schokolade vollständig auskühlen und fest werden.

Tipps für Variationen oder Beilagen

Du kannst die Makronen ganz nach deinem Geschmack abwandeln. Ersetze einen Teil der Kokosraspeln durch gemahlene Mandeln für eine nussigere Note.

Für Schoko-Kokosmakronen mische 2 EL Kakao unter die Kokosmasse. Oder füge abgeriebene Zitronenschale für eine frische, zitronige Variante hinzu.

Statt Zartbitterschokolade kannst du auch Vollmilch- oder weiße Schokolade verwenden. Besonders festlich wird’s mit bunten Zuckerstreuseln auf der noch feuchten Schokolade.

Für eine zuckerreduzierte Version verwende Xylit oder Erythrit statt normalem Zucker. Die Konsistenz bleibt fast identisch.

Serviervorschläge

Kokosmakronen schmecken am besten zu einer Tasse Kaffee oder Tee am Nachmittag. Sie passen perfekt auf jeden Plätzchenteller und machen sich auch toll als essbares Geschenk.

Verpacke die Makronen in hübsche Cellophan-Tütchen mit einer Schleife – so sind sie das ideale Mitbringsel. Du kannst sie auch in einer schönen Dose übereinander schichten, getrennt durch Pergamentpapier.

Zum Servieren arrangierst du sie am besten auf einem hellen Teller oder einer Etagere. Mit ein paar Tannenzweigen oder Zimtstangen dekoriert, sehen sie besonders festlich aus.

FAQ

1. Warum werden meine Kokosmakronen zu hart?

Zu hohe Backtemperatur oder zu lange Backzeit sind meist der Grund. Backe die Makronen bei maximal 150°C und beobachte sie genau – sie sollten nur leicht gebräunt sein. Außerdem hilft es, sie direkt nach dem Abkühlen luftdicht zu verpacken, damit sie nicht austrocknen.

2. Kann ich die Makronen auch ohne Schokolade machen?

Absolut! Die Schokolade ist rein optional und dient nur der Dekoration. Die Makronen schmecken auch pur hervorragend. Wenn du magst, kannst du sie stattdessen mit Puderzucker bestäuben oder mit Zuckerguss verzieren.

3. Wie lange sind Kokosmakronen haltbar?

In einer luftdichten Dose halten sich die Makronen bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Wichtig ist, dass sie vollständig ausgekühlt sind, bevor du sie verpackst. Du kannst sie auch einfrieren – dann halten sie bis zu 3 Monate.

4. Meine Makronen fallen auseinander – was mache ich falsch?

Wahrscheinlich war der Eischnee nicht fest genug oder du hast ihn zu stark unter die Kokosraspeln gerührt. Achte darauf, dass der Eischnee wirklich steif ist und hebe ihn vorsichtig unter.

Die optionale Zugabe von 2 EL Mehl gibt zusätzliche Stabilität.

5. Kann ich auch gesüßte Kokosraspeln verwenden?

Ja, das geht prinzipiell, aber dann reduziere die Zuckermenge im Rezept um etwa ein Drittel. Gesüßte Kokosraspeln enthalten bereits Zucker, und die Makronen könnten sonst zu süß werden. Teste beim ersten Mal vorsichtig und passe beim nächsten Mal nach deinem Geschmack an.

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