Klassische Linsensuppe – herzhaft, gesund und in 30 Minuten fertig
Linsensuppe ist der ultimative Wohlfühl-Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Cremig, herzhaft und unglaublich sättigend – diese Suppe wärmt von innen und versorgt dich mit jeder Menge pflanzlichem Protein. Das Beste daran?
Du brauchst nur eine Handvoll Zutaten und etwa 30 Minuten Zeit. Perfekt also für stressige Tage, an denen du trotzdem etwas Nahrhaftes auf den Tisch bringen möchtest. Diese Linsensuppe schmeckt sogar am nächsten Tag noch besser, wenn die Aromen richtig durchgezogen sind. Lass dich von der Einfachheit dieses Rezepts überraschen!
Nährwerte
Pro 100 g:
- Kalorien: 85 kcal
- Eiweiß: 5,2 g
- Kohlenhydrate: 12,8 g
- Fett: 1,5 g
Zutaten
Für 4 Portionen:
- 250 g rote Linsen
- 2 Karotten (ca. 200 g)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1,2 l Gemüsebrühe
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Kreuzkümmel
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: 1 Spritzer Zitronensaft
Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Gemüse vorbereiten
Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und hacke beides fein. Die Karotten schälst du ebenfalls und schneidest sie in kleine Würfel von etwa 1 cm Größe.
Kleingeschnittenes Gemüse gart schneller und sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz deiner Suppe. Nimm dir ruhig ein paar Minuten Zeit für diese Vorbereitung – es lohnt sich!
2. Zwiebeln und Knoblauch anbraten
Erhitze das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Brate die gehackten Zwiebeln darin etwa 3 Minuten glasig an, bis sie leicht golden werden.
Gib dann den Knoblauch dazu und brate ihn weitere 30 Sekunden mit an. Achte darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter!
3. Karotten und Gewürze hinzufügen
Füge nun die Karottenwürfel hinzu und brate sie etwa 2 Minuten mit an. Streue den Kreuzkümmel darüber und rühre alles gut durch.
Das kurze Anrösten der Gewürze entfaltet ihr volles Aroma und gibt deiner Suppe eine besondere Tiefe. Du wirst den Unterschied sofort riechen!
4. Linsen und Brühe zugeben
Spüle die roten Linsen unter kaltem Wasser gründlich ab, bis das Wasser klar bleibt. Gib sie dann zusammen mit der Gemüsebrühe in den Topf.
Rühre alles einmal gut um und bringe die Suppe zum Kochen. Rote Linsen müssen nicht eingeweicht werden und sind deshalb perfekt für schnelle Gerichte.
5. Suppe köcheln lassen
Reduziere die Hitze und lass die Suppe etwa 20 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln. Rühre gelegentlich um, damit nichts am Boden ansetzt.
Die Linsen sollten schön weich sein und teilweise zerfallen – genau das macht die Suppe so herrlich cremig. Wenn die Karotten weich sind, ist deine Suppe fertig!
6. Abschmecken und verfeinern
Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Ein Spritzer Zitronensaft hebt die Aromen noch zusätzlich hervor und gibt eine frische Note.
Falls die Suppe zu dick geworden ist, kannst du sie mit etwas heißem Wasser auf die gewünschte Konsistenz verdünnen. Bei Bedarf noch einmal nachwürzen!
Tipps für Variationen oder Beilagen
Du kannst deine Linsensuppe ganz nach deinem Geschmack abwandeln. Für eine orientalische Note füge etwas Kurkuma, Ingwer oder Currypulver hinzu.
Wer es deftiger mag, brät kleine Würfelchen von geräuchertem Speck oder Chorizo mit den Zwiebeln an. Für die vegane Variante funktionieren auch geräucherte Tofuwürfel wunderbar.
Frischer Spinat oder Grünkohl, in den letzten 5 Minuten untergerührt, macht die Suppe noch nährstoffreicher. Kokosmilch statt eines Teils der Brühe verleiht eine exotische Cremigkeit.
Als Beilage passen knuspriges Brot, selbstgemachte Croutons oder ein einfacher grüner Salat perfekt zur Linsensuppe.
Serviervorschläge
Serviere die Linsensuppe heiß in vorgewärmten Schüsseln – das hält sie länger warm. Ein Klecks Joghurt oder saure Sahne obendrauf sorgt für einen schönen Kontrast.
Frische Kräuter wie Petersilie, Koriander oder Schnittlauch geben einen Frischekick. Ein Schuss gutes Olivenöl als Topping rundet das Ganze ab.
Für extra Crunch streue geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne über deine Suppe. Ein Spritzer Essig oder Zitronensaft direkt beim Servieren macht die Aromen noch intensiver.
FAQ
1. Kann ich auch andere Linsensorten verwenden?
Ja, das geht problemlos! Braune oder grüne Linsen brauchen allerdings länger zum Garen – etwa 40-50 Minuten. Sie behalten ihre Form besser als rote Linsen, wodurch die Suppe weniger cremig wird.
Für eine schnelle Variante sind rote Linsen aber unschlagbar.
2. Wie lange hält sich die Linsensuppe im Kühlschrank?
Die Suppe hält sich in einem luftdichten Behälter etwa 4-5 Tage im Kühlschrank. Sie schmeckt aufgewärmt oft sogar noch besser, weil die Aromen Zeit hatten durchzuziehen. Beim Aufwärmen eventuell etwas Wasser oder Brühe hinzufügen, falls sie zu dick geworden ist.
3. Kann ich die Linsensuppe einfrieren?
Absolut! Linsensuppe lässt sich hervorragend einfrieren und hält sich so bis zu 3 Monate. Am besten portionsweise in gefriergeeigneten Behältern einfrieren. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und dann auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen.
4. Warum wird meine Linsensuppe nicht cremig?
Rote Linsen zerfallen beim Kochen von selbst und machen die Suppe cremig. Falls deine Suppe zu dünn ist, lass sie einfach etwas länger ohne Deckel köcheln. Alternativ kannst du einen Teil der Suppe pürieren und wieder unterrühren – das macht sie schön sämig.
5. Muss ich die Linsen vorher einweichen?
Nein, rote Linsen müssen nicht eingeweicht werden! Das ist einer der großen Vorteile dieser Linsensorte. Ein gründliches Abspülen unter kaltem Wasser reicht vollkommen aus. Das entfernt überschüssige Stärke und eventuellen Staub.
