Klassische Mürbeteig Kekse – Butterig, zart und unwiderstehlich
Mürbeteig Kekse sind der Inbegriff von Gemütlichkeit und Backkunst. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du knusprige, butterzarte Kekse, die auf der Zunge zergehen. Das Beste daran? Du brauchst keine besonderen Fähigkeiten oder exotische Zutaten. Was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
Diese Kekse eignen sich perfekt für spontane Kaffeekränzchen, als Geschenk aus der Küche oder einfach zum Naschen zwischendurch. Der Teig ist denkbar einfach und verzeiht auch kleine Fehler. Ob rund ausgestochen, als Herzen oder in lustigen Formen – Mürbeteig Kekse sind echte Verwandlungskünstler. Du kannst sie pur genießen oder nach Herzenslust verzieren. Lass uns gemeinsam diese zeitlosen Klassiker backen!
Nährwerte
Pro 100 g:
| Nährwert | Menge |
|———-|——-|
| Kalorien | 485 kcal |
| Eiweiß | 6 g |
| Kohlenhydrate | 58 g |
| Fett | 26 g |
Zutaten
Für ca. 40 Kekse:
- 300 g Mehl (Type 405)
- 200 g kalte Butter
- 100 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
Schritt-für-Schritt Anleitung

1. Alle Zutaten bereitstellen
Bevor du loslegst, hole alle Zutaten aus dem Kühlschrank und wiege sie genau ab. Die Butter sollte kalt, aber nicht steinhart sein – am besten nimmst du sie 10 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
Das präzise Abwiegen ist bei Mürbeteig besonders wichtig. Nur so erreichst du die perfekte Konsistenz, die diese Kekse so besonders macht.
2. Mehl und Butter verarbeiten
Gib das Mehl in eine große Schüssel und füge die kalte Butter in kleinen Würfeln hinzu. Verknete beides mit den Händen oder einem Mixer mit Knethaken zu einer krümeligen Masse.
Die Butter sollte sich gleichmäßig im Mehl verteilen. Diese Technik nennt man „Sablieren“ – sie sorgt für die typische mürbe Textur der Kekse.
3. Zucker, Ei und Aromen hinzufügen
Siebe den Puderzucker zur Mehl-Butter-Mischung. Füge dann das Ei, die Prise Salz und den Vanilleextrakt hinzu.
Verknete alles zügig zu einem glatten Teig. Wichtig: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh statt mürbe.
4. Teig kühlen lassen
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe und wickle ihn in Frischhaltefolie. Lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
Diese Ruhezeit ist entscheidend! Der Teig wird fester und lässt sich viel leichter ausrollen. Außerdem entspannt sich das Gluten im Mehl, was die Kekse zarter macht.
5. Ofen vorheizen und Backblech vorbereiten
Heize deinen Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
Ein gut vorgeheizter Ofen sorgt dafür, dass die Kekse gleichmäßig backen und ihre Form behalten.
6. Teig ausrollen und ausstechen
Rolle den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4-5 mm dick aus. Stich mit Ausstechformen Kekse aus und lege sie auf das vorbereitete Backblech.
Zwischen den Keksen sollte etwa 2 cm Abstand sein. Tipp: Wenn der Teig zu weich wird, schiebe ihn nochmal kurz in den Kühlschrank.
7. Kekse backen
Backe die Kekse 10-12 Minuten, bis sie am Rand leicht goldbraun werden. Die Mitte sollte noch hell sein.
Die Kekse werden beim Abkühlen noch fester. Nimm sie also lieber etwas früher aus dem Ofen – sie sollen nicht zu dunkel werden.
8. Abkühlen lassen
Lass die Kekse 2 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst. Dort können sie vollständig auskühlen.
Erst wenn die Kekse komplett ausgekühlt sind, entwickeln sie ihre charakteristische knusprig-mürbe Textur. Geduld lohnt sich!
Tipps für Variationen oder Beilagen
Schokoladen-Mürbeteig: Ersetze 30 g Mehl durch Kakaopulver für köstliche Schoko-Kekse.
Zitronenkekse: Gib den Abrieb einer Bio-Zitrone zum Teig und bestäube die fertigen Kekse mit Puderzucker.
Nuss-Variante: Ersetze 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse für einen nussigen Geschmack.
Gewürzkekse: Füge 1 TL Zimt und eine Prise Kardamom hinzu – perfekt für die Weihnachtszeit.
Gefüllte Kekse: Stich zwei gleiche Formen aus und klebe sie mit Marmelade oder Nutella zusammen.
Verzierung: Tauche die ausgekühlten Kekse zur Hälfte in geschmolzene Schokolade oder verziere sie mit Zuckerguss.
Serviervorschläge
Mürbeteig Kekse schmecken am besten frisch und leicht gekühlt. Serviere sie auf einer hübschen Etagere oder einem rustikalen Holzbrett.
Zu einer Tasse Kaffee oder Tee sind sie der perfekte Begleiter. Auch zu einem Glas kalter Milch passen sie hervorragend.
Für besondere Anlässe kannst du die Kekse in kleine Zellophan-Tütchen verpacken und mit einer Schleife verzieren. So werden sie zum liebevollen Mitbringsel.
Stapele verschiedene Formen und Variationen auf einem Teller für ein beeindruckendes Keksbuffet.
FAQ
1. Warum wird mein Mürbeteig krümelig und hält nicht zusammen?
Wahrscheinlich ist zu wenig Flüssigkeit im Teig oder die Butter war zu kalt. Füge einen Teelöffel kaltes Wasser hinzu und knete nochmals kurz. Achte darauf, dass das Ei Raumtemperatur hat.
2. Kann ich den Teig einfrieren?
Ja, Mürbeteig lässt sich hervorragend einfrieren! Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und friere ihn bis zu 3 Monate ein. Zum Verwenden über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
3. Wie bewahre ich die fertigen Kekse am besten auf?
In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse etwa 2-3 Wochen. Lege ein Stück Backpapier zwischen die Schichten, damit sie nicht aneinander kleben.
4. Meine Kekse sind nicht knusprig geworden – was habe ich falsch gemacht?
Entweder war die Backzeit zu kurz oder die Kekse wurden zu dick ausgerollt. Achte auf maximal 5 mm Dicke und lass sie auf einem Gitter vollständig auskühlen.
5. Kann ich statt Butter auch Margarine verwenden?
Grundsätzlich ja, aber der Geschmack wird anders. Butter verleiht den Keksen ihr unverwechselbares Aroma. Verwende hochwertige Margarine ohne Wasseranteil für ein akzeptables Ergebnis.
