Rouladen mit Rotkohl – Klassischer Genuss einfach gemacht

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Rouladen mit Rotkohl sind der Inbegriff deutscher Hausmannskost und schmecken einfach nach Zuhause. Zartes Rindfleisch, würzige Füllung und aromatischer Rotkohl – diese Kombination ist unschlagbar. Viele denken, Rouladen seien kompliziert und zeitaufwendig.

Mit diesem Rezept zeige ich dir, wie du den Klassiker in unter 30 Minuten Vorbereitungszeit auf den Tisch zauberst. Die Zutaten sind simpel, der Geschmack ist grandios. Perfekt für Sonntage, besondere Anlässe oder wenn du dir einfach mal etwas Gutes gönnen möchtest. Der Rotkohl aus dem Glas macht es besonders einfach und schmeckt trotzdem authentisch.

Nährwerte

Pro 100 g (Rouladen mit Rotkohl):

  • Kalorien: 145 kcal
  • Eiweiß: 14 g
  • Kohlenhydrate: 8 g
  • Fett: 6 g

Zutaten

Für die Rouladen (4 Portionen):

  • 4 Rindersaftscheiden (à ca. 150 g, dünn geschnitten)
  • 4 TL mittelscharfer Senf
  • 4 Gewürzgurken
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Speck (durchwachsen, in Scheiben)
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 400 ml Rinderbrühe
  • Salz und Pfeffer

Für den Rotkohl:

  • 1 Glas Rotkohl (720 ml)
  • 1 Apfel

Schritt-für-Schritt Anleitung

Recipe Image

1. Rouladen vorbereiten

Klopfe die Rinderscheiden mit einem Fleischklopfer dünn, falls nötig. Lege sie flach aus und würze beide Seiten mit Salz und Pfeffer.

Bestreiche jede Scheibe dünn mit Senf. Das gibt den Rouladen später ihre typisch würzige Note und macht das Fleisch schön zart.

2. Füllung vorbereiten

Schneide eine Zwiebel in feine Ringe. Teile die Gewürzgurken der Länge nach, falls sie sehr dick sind.

Lege auf jede Fleischscheibe eine Scheibe Speck, einige Zwiebelringe und eine Gewürzgurke. Die Gurke sollte dabei am unteren Rand liegen, damit sie sich gut einrollen lässt.

3. Rouladen rollen und fixieren

Rolle die Rouladen von unten nach oben fest ein. Achte darauf, dass die Füllung schön eingeschlossen ist.

Fixiere jede Roulade mit zwei Zahnstochern oder binde sie mit Küchengarn zusammen. So bleibt alles beim Braten schön zusammen.

4. Rouladen anbraten

Erhitze das Öl in einem großen Bräter oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Brate die Rouladen von allen Seiten kräftig an, bis sie schön braun sind.

Dieser Schritt dauert etwa 8-10 Minuten und ist wichtig für den Geschmack. Die Röstaromen machen später die Soße besonders lecker.

5. Rouladen schmoren

Schneide die zweite Zwiebel grob und gib sie zu den Rouladen. Gieße die Rinderbrühe an und bringe alles zum Kochen.

Reduziere die Hitze, setze den Deckel auf und lass die Rouladen 90 Minuten sanft köcheln. Wende sie nach der Hälfte der Zeit einmal.

6. Rotkohl zubereiten

Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit den Rotkohl vorbereiten. Schäle den Apfel und schneide ihn in kleine Würfel.

Gib den Rotkohl aus dem Glas mit den Apfelwürfeln in einen Topf. Erhitze alles bei mittlerer Hitze und lass es etwa 10 Minuten köcheln.

7. Soße verfeinern

Nimm die fertigen Rouladen aus dem Bräter und halte sie warm. Püriere die Zwiebeln mit der Brühe oder passiere die Soße durch ein Sieb.

Schmecke die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Bei Bedarf kannst du sie noch mit etwas angerührter Speisestärke andicken.

Tipps für Variationen oder Beilagen

Klassisch passen Kartoffelklöße oder Salzkartoffeln perfekt zu Rouladen mit Rotkohl. Auch Spätzle oder Kartoffelpüree harmonieren wunderbar mit der herzhaften Soße.

Für eine würzigere Variante kannst du etwas Tomatenmark beim Anbraten mit anrösten. Ein Schuss Rotwein in der Soße verleiht dem Gericht eine elegante Note.

Du kannst die Füllung nach Belieben variieren: Füge geriebene Karotten hinzu oder ersetze den Speck durch durchwachsenen Schinken. Auch gehackte Champignons machen sich gut in der Füllung.

Den Rotkohl kannst du mit einer Prise Zimt oder Nelken würzen. Ein Esslöffel Johannisbeergelee sorgt für eine fruchtig-süße Note.

Serviervorschläge

Richte die Rouladen auf vorgewärmten Tellern an und entferne vorher die Zahnstocher oder das Garn. Gib reichlich Soße darüber, damit das Fleisch schön saftig bleibt.

Serviere den Rotkohl als großzügige Portion daneben. Die klassischen Klöße kommen ebenfalls auf den Teller – sie sind perfekt zum Auftunken der köstlichen Soße.

Garniere das Gericht mit etwas frischer Petersilie für einen Farbtupfer. Ein kleiner Klecks Preiselbeeren auf dem Tellerrand rundet das Geschmackserlebnis ab.

Reiche dazu frisches Brot oder Brötchen, damit wirklich keine Soße verschwendet wird. Ein kühles Bier oder ein Glas Rotwein passen hervorragend zu diesem herzhaften Gericht.

FAQ

1. Kann ich auch andere Fleischsorten verwenden?

Klassisch werden Rouladen aus Rindfleisch gemacht, aber du kannst auch Schweine- oder Putenschnitzel verwenden. Die Garzeit verkürzt sich dann auf etwa 60 Minuten. Achte darauf, dass das Fleisch dünn geklopft ist.

2. Muss ich frischen Rotkohl verwenden?

Nein, Rotkohl aus dem Glas ist eine praktische Alternative und schmeckt sehr gut. Er spart enorm viel Zeit bei der Zubereitung. Wenn du frischen Rotkohl bevorzugst, plane etwa 90 Minuten zusätzliche Garzeit ein.

3. Wie bewahre ich Reste auf?

Rouladen halten sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter 2-3 Tage. Du kannst sie problemlos in der Soße aufwärmen – sie schmecken aufgewärmt sogar noch besser. Auch das Einfrieren ist möglich, dann halten sie sich bis zu 3 Monate.

4. Warum werden meine Rouladen trocken?

Achte darauf, dass immer genug Flüssigkeit im Topf ist und die Rouladen bei niedriger Hitze schmoren. Zu hohe Temperatur macht das Fleisch zäh und trocken. Der Deckel sollte während des Schmorens geschlossen bleiben, damit die Feuchtigkeit nicht entweicht.

5. Kann ich die Rouladen vorbereiten?

Ja, du kannst die Rouladen bereits am Vortag rollen und füllen. Bewahre sie dann gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag nimmst du sie etwa 30 Minuten vor dem Braten heraus, damit sie Raumtemperatur annehmen können.

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