Schupfnudeln mit Sauerkraut – Deftige Hausmannskost in 25 Minuten

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Schupfnudeln mit Sauerkraut sind der Inbegriff von herzhafter, unkomplizierter Küche. Dieses Gericht vereint knusprig gebratene Kartoffelnudeln mit würzigem Sauerkraut – eine Kombination, die einfach immer funktioniert. Die Zubereitung ist kinderleicht und in unter 30 Minuten steht ein sättigendes Essen auf dem Tisch.

Perfekt für Tage, an denen es schnell gehen muss, aber trotzdem richtig lecker schmecken soll. Das Beste: Du brauchst nur wenige Zutaten und kannst sowohl frische als auch fertige Schupfnudeln verwenden. Mit knusprigem Speck wird das Ganze noch herzhafter – aber auch vegetarisch ist dieses Rezept ein Traum.

Nährwerte

Pro 100 g:

  • Kalorien: 145 kcal
  • Eiweiß: 3,5 g
  • Kohlenhydrate: 18 g
  • Fett: 6 g

Zutaten

Für 4 Portionen:

  • 800 g Schupfnudeln (frisch oder aus dem Kühlregal)
  • 500 g Sauerkraut (aus dem Glas oder frisch)
  • 150 g durchwachsener Speck oder Bauchspeck
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 EL Butter oder Pflanzenöl
  • 1 TL Kümmel (optional)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frische Petersilie zum Garnieren

Schritt-für-Schritt Anleitung

Recipe Image

1. Zutaten vorbereiten

Schneide die Zwiebeln in feine Würfel und den Speck in kleine Streifen. Das Sauerkraut solltest du in einem Sieb gut abtropfen lassen, damit es nicht zu wässrig wird.

Falls du sehr saures Sauerkraut hast, kannst du es kurz unter kaltem Wasser abspülen. So wird der Geschmack etwas milder und besser verträglich.

2. Speck knusprig braten

Erhitze eine große Pfanne bei mittlerer Hitze ohne zusätzliches Fett. Brate den Speck darin für etwa 5 Minuten, bis er schön knusprig ist und sein Fett ausgelassen hat.

Der Speck gibt später den herzhaften Geschmack an das ganze Gericht ab. Nimm ihn aus der Pfanne und stelle ihn beiseite.

3. Zwiebeln anschwitzen

Lass etwa 2 EL vom Speckfett in der Pfanne und brate darin die Zwiebelwürfel glasig an. Das dauert etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze.

Die Zwiebeln sollten weich werden, aber nicht braun. Sie geben dem Gericht eine angenehme Süße, die perfekt zum säuerlichen Kraut passt.

4. Sauerkraut zubereiten

Gib das abgetropfte Sauerkraut zu den Zwiebeln in die Pfanne. Wenn du möchtest, kannst du jetzt den Kümmel hinzufügen – er macht das Kraut bekömmlicher.

Lass das Sauerkraut für etwa 5-7 Minuten bei mittlerer Hitze durchschmoren. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab, aber sei sparsam mit dem Salz, da der Speck bereits salzig ist.

5. Schupfnudeln braten

Während das Sauerkraut schmort, erhitze in einer zweiten großen Pfanne die Butter oder das Öl. Brate die Schupfnudeln darin bei mittlerer bis hoher Hitze für 8-10 Minuten.

Wende sie regelmäßig, damit sie von allen Seiten schön goldbraun und knusprig werden. Die Schupfnudeln sollten außen kross sein, innen aber noch weich bleiben.

6. Alles zusammenbringen

Gib die gebratenen Schupfnudeln zum Sauerkraut in die Pfanne und vermische alles gut. Füge auch den knusprigen Speck wieder hinzu und schwenke alles kurz durch.

Lass das Gericht noch 1-2 Minuten zusammen ziehen, damit sich die Aromen verbinden können. Garniere mit frisch gehackter Petersilie und serviere sofort.

Tipps für Variationen oder Beilagen

Für die vegetarische Variante lässt du den Speck einfach weg und brätst die Zwiebeln in Butter an. Du kannst stattdessen geräucherten Tofu in Würfeln knusprig braten – das gibt auch eine schöne Rauchnote.

Wenn du es fruchtiger magst, füge dem Sauerkraut einen geriebenen Apfel oder einige Apfelstücke hinzu. Das harmoniert wunderbar mit der Säure und macht das Gericht etwas süßer.

Eine Prise Zucker oder ein Schuss Weißwein im Sauerkraut rundet den Geschmack ab. Für mehr Würze kannst du auch etwas Paprikapulver oder Knoblauch ergänzen.

Als Beilagen passen ein frischer grüner Salat, Gurkensalat oder auch ein kühles Bier. Ein Klecks saure Sahne auf dem fertigen Gericht macht es besonders cremig.

Serviervorschläge

Serviere die Schupfnudeln mit Sauerkraut direkt aus der Pfanne in tiefen Tellern. Das sieht rustikal aus und hält das Essen schön warm.

Streue reichlich frische Petersilie über das Gericht – das gibt nicht nur Farbe, sondern auch Frische. Ein paar extra Speckkrümel on top sehen toll aus und verstärken den herzhaften Geschmack.

Wenn du Gäste hast, kannst du das Gericht in einer großen Schüssel anrichten und in die Tischmitte stellen. So kann sich jeder selbst nehmen und es entsteht eine gemütliche, familiäre Atmosphäre.

Ein Klecks saure Sahne oder Crème fraîche auf jedem Teller macht das Ganze noch cremiger. Dazu passt ein kühles Pils oder ein trockener Weißwein perfekt.

FAQ

1. Kann ich auch selbstgemachte Schupfnudeln verwenden?

Absolut! Selbstgemachte Schupfnudeln schmecken sogar noch besser als gekaufte. Allerdings verlängert sich dann die Zubereitungszeit entsprechend. Für die schnelle Variante sind fertige Schupfnudeln aus dem Kühlregal ideal.

2. Muss ich das Sauerkraut vorher abwaschen?

Das kommt auf deinen Geschmack an. Wenn dir sehr saures Sauerkraut zu intensiv ist, spül es kurz unter kaltem Wasser ab. Das mildert die Säure ab und macht es bekömmlicher.

Für den vollen Geschmack kannst du es aber auch direkt abgetropft verwenden.

3. Wie bewahre ich Reste auf?

Reste hältst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 2-3 Tage frisch. Beim Aufwärmen in der Pfanne kannst du etwas Butter oder Öl hinzugeben, damit die Schupfnudeln wieder knusprig werden.

In der Mikrowelle werden sie eher weich.

4. Kann ich das Gericht vegan zubereiten?

Ja, ganz einfach! Lass den Speck weg und verwende Pflanzenöl statt Butter zum Braten. Für den herzhaften Geschmack kannst du Räuchertofu verwenden oder mit etwas Liquid Smoke arbeiten. Das Gericht schmeckt auch ohne tierische Produkte richtig gut.

5. Warum werden meine Schupfnudeln nicht knusprig?

Die häufigsten Gründe sind: zu wenig Fett in der Pfanne, zu niedrige Hitze oder zu viele Schupfnudeln auf einmal. Gib ausreichend Butter oder Öl in die Pfanne, erhöhe die Hitze auf mittelhoch und brate die Schupfnudeln lieber in zwei Durchgängen.

Dann werden sie garantiert schön kross!

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