Fluffige Zimt-Muffins – Das perfekte Rezept für gemütliche Tage

Zimt Muffins_Top1

Der Duft von frisch gebackenen Zimt-Muffins ist einfach unwiderstehlich. Wenn das würzige Aroma durch deine Küche zieht, macht sich sofort ein wohliges Gefühl breit. Diese Muffins sind herrlich saftig, wunderbar zimtig und in nur 25 Minuten fertig.

Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten und auch keine besonderen Backskills. Ob zum Sonntagsfrühstück, als süßer Snack zum Kaffee oder als Mitbringsel für Freunde – diese kleinen Küchlein passen einfach immer. Lass uns direkt loslegen!

Nährwerte

Die folgenden Nährwerte beziehen sich auf 100 g der fertigen Zimt-Muffins:

| Nährwert | Pro 100 g |

|———-|———–|

| Kalorien | 285 kcal |

| Eiweiß | 4,8 g |

| Kohlenhydrate | 38 g |

| Fett | 12 g |

Die Angaben sind Durchschnittswerte und können je nach verwendeten Produkten leicht variieren.

Zutaten

Für 12 Muffins benötigst du:

  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 120 g Zucker
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker + 1 TL Zimt (für das Topping)

Schritt-für-Schritt Anleitung

Recipe Image

1. Backofen vorheizen und Muffinform vorbereiten

Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Das ist wichtig, damit die Muffins gleichmäßig aufgehen und eine schöne goldbraune Kruste bekommen.

Lege dein Muffinblech mit Papierförmchen aus oder fette die Mulden leicht ein. So lösen sich die fertigen Muffins später problemlos.

2. Trockene Zutaten vermengen

Gib das Mehl in eine große Rührschüssel. Füge Zucker, Backpulver, Zimt und die Prise Salz hinzu.

Vermische alles kurz mit einem Schneebesen oder einer Gabel. Durch das Vermengen der trockenen Zutaten verteilt sich der Zimt gleichmäßig im Teig.

3. Feuchte Zutaten zusammenrühren

Schlage die Eier in einer separaten Schüssel auf. Gib die Milch und das Pflanzenöl dazu.

Verrühre alles mit einer Gabel oder einem Schneebesen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Die Eier sollten vollständig mit den anderen Zutaten verbunden sein.

4. Teig zusammenführen

Gieße die feuchten Zutaten zu den trockenen in die große Schüssel. Jetzt kommt der wichtigste Tipp für perfekte Muffins: Rühre nur so lange, bis alles gerade eben verbunden ist.

Ein paar kleine Klümpchen im Teig sind völlig okay. Übermäßiges Rühren macht die Muffins zäh statt fluffig.

5. Teig in die Muffinform füllen

Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden deiner Muffinform. Am besten geht das mit zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer.

Fülle jede Mulde etwa zu zwei Dritteln. Der Teig geht beim Backen noch auf, und so entstehen schöne, gleichmäßige Muffin-Kuppen.

6. Muffins backen

Schiebe das Muffinblech in die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backe die Muffins für 18-22 Minuten.

Du erkennst, dass sie fertig sind, wenn die Oberfläche goldbraun ist und leicht zurückfedert, wenn du sie vorsichtig andrückst. Alternativ kannst du einen Zahnstocher in die Mitte stechen – kommt er sauber heraus, sind die Muffins perfekt.

7. Zimt-Zucker-Topping auftragen

Während die Muffins backen, vermische 50 g Zucker mit einem Teelöffel Zimt in einer kleinen Schüssel. Diese Mischung sorgt für den extra Zimt-Kick.

Nimm die fertigen Muffins aus dem Ofen und bestreue sie sofort mit dem Zimt-Zucker. Die noch warme Oberfläche sorgt dafür, dass die Mischung leicht anhaftet und eine köstliche Kruste bildet.

8. Abkühlen lassen

Lass die Muffins etwa 5 Minuten im Blech abkühlen. Danach kannst du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen.

Dort kühlen sie von allen Seiten gleichmäßig ab und werden nicht feucht am Boden. Aber mal ehrlich – warm schmecken sie am allerbesten!

Tipps für Variationen oder Beilagen

Mit Apfelstückchen: Würfle einen kleinen Apfel und hebe die Stücke unter den fertigen Teig. Die Kombination aus Zimt und Apfel ist ein absoluter Klassiker.

Streusel-Topping: Vermische 30 g kalte Butter mit 40 g Mehl und 30 g Zucker zu Streuseln. Verteile sie vor dem Backen auf den Muffins für einen knusprigen Crunch.

Nussig verfeinert: Gehackte Walnüsse oder Pekannüsse passen wunderbar zum Zimtaroma. Etwa 50 g unter den Teig mischen.

Ohne Ei: Ersetze jedes Ei durch 3 EL Apfelmus. Die Muffins werden dadurch sogar noch saftiger.

Vegane Version: Verwende Pflanzenmilch und ersetze die Eier wie oben beschrieben durch Apfelmus.

Serviervorschläge

Die Zimt-Muffins schmecken am besten noch leicht warm aus dem Ofen. Serviere sie auf einem hübschen Teller oder einer Etagere.

Zum Kaffee oder Tee sind sie der perfekte Begleiter. Besonders lecker ist dazu ein cremiger Cappuccino oder ein würziger Chai Latte.

Für ein gemütliches Frühstück kannst du die Muffins mit etwas Butter bestreichen. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber der Buttergeschmack harmoniert fantastisch mit dem Zimt.

Als Dessert servierst du sie mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks Sahne. So werden aus einfachen Muffins kleine Kunstwerke.

FAQ

1. Wie lange halten sich die Zimt-Muffins frisch?

In einer luftdichten Dose aufbewahrt, bleiben die Muffins etwa 3-4 Tage saftig und lecker. Bei Zimmertemperatur lagern, nicht im Kühlschrank – dort werden sie schneller trocken.

2. Kann ich die Muffins einfrieren?

Ja, das funktioniert super! Lass die Muffins komplett abkühlen und friere sie einzeln in Gefrierbeuteln ein. Sie halten sich etwa 2-3 Monate und tauen bei Zimmertemperatur in ca. 1 Stunde auf.

3. Welches Öl eignet sich am besten?

Neutrales Pflanzenöl wie Raps- oder Sonnenblumenöl ist ideal. Kokosöl funktioniert auch und gibt einen leicht exotischen Geschmack. Olivenöl solltest du wegen des intensiven Eigengeschmacks vermeiden.

4. Warum sind meine Muffins nicht aufgegangen?

Das liegt meist am abgelaufenen Backpulver oder am zu langen Rühren des Teigs. Prüfe das Haltbarkeitsdatum deines Backpulvers und rühre den Teig wirklich nur kurz durch.

5. Kann ich Vollkornmehl verwenden?

Ja, du kannst bis zur Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Die Muffins werden dann etwas rustikaler im Geschmack und sättigender. Bei 100 % Vollkornmehl benötigst du eventuell etwas mehr Milch.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert